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MSC Cruises weitet sein Umweltschutzprogramm aus und startet globales Engagement zum Verzicht auf Einweg-Kunststoffe

10.10.2018

• Im Rahmen des Plastics Reduction Programme sollen bis März 2019 alle Einwegartikel aus Kunststoff auf der gesamten MSC Flotte ersetzt werden
• Bis Ende 2018 werden alle Plastikstrohhalme durch
100 Prozent kompostierbare und biologisch abbaubare Alternativen ersetzt
• MSC Cruises prüft derzeit ein End-to-End Recyclingverfahren für verbleibende Kunststoffprodukte, das von einer globalen Prüforganisation zertifiziert werden soll

 
München, 11. Oktober 2018 – MSC Cruises, die größte Kreuzfahrtmarke Europas, Südamerikas und der Golfregion und die weltweit einzige Kreuzfahrtreederei in privater Hand, hat heute ein neues Kapitel im Rahmen seines Umweltschutzprogrammes angekündigt. Damit verpflichtet sich MSC, auf der gesamten Flotte auf Einweg-Kunststoffe zu verzichten und, sofern möglich, nachhaltige Alternativen einzuführen.
 
Im Rahmen des Plastics Reduction Programme wird MSC Cruises bis Ende März 2019 eine Vielzahl von Kunststoffprodukten effektiv in allen Schiffsbereichen – an Bord wie auch an Land – durch umweltfreundliche Lösungen austauschen. Im ersten Schritt wird das Unternehmen bis Ende 2018 alle Plastikstrohhalme durch 100 Prozent kompostierbare und biologisch abbaubare Produkte ersetzen.
 
Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, äußert sich dazu: „Unser Ziel ist es, unseren Gästen stets das bestmögliche Urlaubserlebnis zu bieten, dazu zählt auch, dies auf nachhaltige Weise zu tun. Wir sind auf dem besten Weg, die Umweltverträglichkeit unserer Schiffe zu verbessern. Der Verzicht auf Einweg-Kunststoffartikel auf der gesamten Flotte ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und ein wichtiger Bestandteil unseres globalen Umweltschutzprogramms. Wir verfolgen damit das Ziel, die wertvollsten Ressourcen unseres Planeten zu erhalten und zu schützen: die Meere und Ozeane.“
 
Im Laufe der Jahre hat MSC Cruises verschiedene freiwillige Maßnahmen ergriffen, um seinen Verpflichtungen des Umweltschutzprogramms nachzukommen. In vorherigen Schritten wurden alle MSC Kreuzfahrtschiffe systematisch auf das Programm vorbereitet und mit modernsten Recyclinganlagen und effizientem Abfallmanagement ausgestattet. Die gesamte Besatzung ist an den unternehmensweiten Bemühungen beteiligt, Abfälle nach den MARPOL-Anforderungen zu trennen und zu behandeln und damit auch den CLIA-Grundsätzen zur Vermeidung der Meeresverschmutzung zu entsprechen.
 
Dieses Bestreben wird durch ein umfassendes und einheitliches System kontrolliert, das alle Umweltaspekte an Land wie auch an Bord genau überwacht. Ein kompetentes Team aus engagierten Environmental Officers stellt an Bord der gesamten Flotte sicher, dass die Richtlinien und Visionen des Unternehmens effektiv umgesetzt werden. Daneben soll ein solides Schulungsprogramm dabei helfen, die Messlatte in diesem Bereich noch höher zu legen und verbesserte Abfallmanagement- und Recyclingprozesse zu etablieren.
 
Umstellung auf umweltfreundliche Produkte bis März 2019
Um seine Umweltziele nicht nur zu erreichen, sondern auch zu übertreffen, entfernt MSC Cruises nahezu alle Einweg-Kunststoffe auf dem Flotten- und Landbetrieb. Bis März 2019 werden somit alle Einweg-Plastiktüten, -löffel, -gläser und andere Artikel, für die es Alternativen gibt, fortlaufend durch umweltfreundliche Produkte ausgetauscht. Einzelportionen in Plastikverpackungen wie beispielsweise Butter, Marmelade oder auch Joghurt werden ebenfalls nicht weiter genutzt. Hier wird es neue Prozesse geben, um den Gästen komfortable Lösungen anzubieten.  
 
Während das Unternehmen daran arbeitet, den Verpflichtungen des Umweltschutzprogramms nachzukommen, werden bereits bis Ende 2018 alle Einweg-Strohhalme an Bord ersetzt. Stattdessen werden nur noch vollständig biologisch abbaubare Strohhalme zum Einsatz kommen. Zudem werden Getränke nur noch auf Nachfrage mit einem Strohhalm serviert – allein dies wird den Verbrauch um ca. 50 Prozent senken. Wer nicht auf einen Strohhalm verzichten möchte, kann eine nachhaltige Alternative nutzen. Diese Praxis wird nicht nur an Bord der Schiffe etabliert, sondern auch auf allen Inselzielen, in allen MSC-Büros an Land und auf allen MSC Landausflügen.
 
Globale Zusammenarbeit mit Lieferanten und Herstellern
MSC Cruises wird mit einer Reihe von internationalen und lokalen Lieferanten in den Zielgebieten der Schiffe zusammenarbeiten, um umweltfreundliche Alternativen zu beziehen. Diese bestehen zu 100 Prozent aus biologisch abbaubaren Granulaten, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie mais- oder zuckerbasierten Polymilchsäuren, Bambus, Papier oder anderen organischen Materialien hergestellt werden. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen auf allen Ebenen der Lieferkette aktiv mit Lieferanten zusammen, um Einweg-Kunststoffe in Produkten und Verpackungen möglichst effektiv zu vermeiden.
 
Diese ersten Schritte im Rahmen des umfassenden Plastics Reduction Programme zielen darauf ab, Einweg-Kunststoffe durch ökologische Alternativen zu ersetzen und den gesamten Einsatz von Kunststoffen zu reduzieren. Dies ist ein langfristiger und fortlaufender Prozess. Sofern noch keine nachhaltigen Lösungen für bestimmte Produkte erhältlich sind, stellt MSC sicher, dass sämtliche Kunststoffabfälle bestmöglich recycelt werden. Um dies zu gewährleisten, arbeitet MSC mit einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich Inspektion, Kontrolle, Prüfung und Zertifizierung zusammen. Die Recyclingprozesse von MSC Cruises werden so von einer Expertenorganisation überprüft und zertifiziert.
 
Pierfrancesco Vago erklärt: „Wir prüfen derzeit die Zusammenarbeit mit einem weltweit führenden Zertifizierungsunternehmen. Es wird die Recyclingprozesse aller verbleibenden Kunststoffe, für die es derzeit noch keine Alternativen gibt, prüfen und zertifizieren. Damit möchten wir sicherstellen, dass verbleibende Plastikprodukte weder Auswirkungen auf das Meer, noch auf das Land oder das Wohl der Menschen haben.“
 
Michael Zengerle, Geschäftsführer MSC Kreuzfahrten in Deutschland, sagt abschließend: „Die Tiefe und Sorgfalt dieses Programms ist außergewöhnlich: Es geht nicht nur um Plastikstrohhalme oder kleine "sichtbare" Elemente in den Restaurants. Durch das Programm sollen vor allem auch die "unsichtbaren" Einweg-Kunststoffartikel aus der gesamten Lieferkette durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden - sofern diese verfügbar sind. Wir nehmen diese Verpflichtung sehr ernst und stehen bereits mit tausenden Partnern und Lieferanten in Kontakt, um jegliches Einwegplastik aus der Lieferkette zu entfernen.“